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Selbsthilfe im Märkischen Kreis


Arbeitskreis Selbsthilfe

Der Arbeitskreis der Selbsthilfegruppen im Märkischen Kreis ist ein offener
Kreis, zu dem sich Vertreter der Selbsthilfegruppen oder auch andere
Interessierte treffen.
Hier werden Informationen und Erfahrungen ausgetauscht,
Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt,
Referenten zu selbsthilferelevanten Themen gehört,
Selbsthilfegruppen vernetzt.

Der nächste Termin ist Donnerstag, 28.09.2017, um 10:30 Uhr.

Schwerpunkt diesmal:
Menschen, die ihr Leben in die eigene Hand genommen
und daraus Erfahrungen gesammelt haben, beraten.
Eine peer-to-peer-Initiative stellt sich vor.

 Einladung AK SHG (75KB)

                   Selbsthilfe-Kontaktstelle beim Iserlohner Ehrenamtstag

Abbildung des Programms

Am Samstag, 14. Oktober 2017,
findet von 10:00 – 16:00 Uhr der
„Iserlohner Ehrenamtstag“
auf der Alexanderhöhe statt.

17 Selbsthilfe-Initiativen der Region präsentieren sich hier an ihren Informationsständen.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle lädt ein in die
Erzähl-Bar – Selbsthilfe im Gespräch“.

Hier haben interessierte Besucher/innen Gelegenheit, einen ersten eigenen Eindruck von Gruppengesprächen der Selbsthilfe zu gewinnen. In ruhiger, diskreter Atmosphäre dürfen auch Fragen gestellt werden, die zwar viele beschäftigen aber nur wenige zu fragen wagen:

Wie war das damals, als Sie beschlossen nicht mehr zu trinken? Woher kam der Entschluss, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen? Wie läuft das in Ihrer Gruppe ab? Und was daran ist für Sie hilfreich? Wie ist das in der Psychiatrie? Wie leben Sie mit Morbus Bechterew, oder mit einem ständigen Klingeln im Ohr?

Hier treffen Sie Menschen, denen es ähnlich geht wie Ihnen.
Hier kommen aufgeschlossene Menschen in´s Gespräch.
Hier lernen Sie Selbsthilfe kennen.
Hier sprechen Menschen miteinander – nicht übereinander.
Hier gibt´s die Chance, eigene Vorstellungen oder Vorurteile
an der Realität zu messen und zu korrigieren.
Hier sind Sie willkommen. In der Erzähl-Bar – Selbsthilfe im Gespräch!

Programm:
11 - 12 Uhr: Psychische Erkrankung: Betroffene beraten Betroffene
12 – 13 Uhr: Morbus Bechterew: Erfahrungen einer Selbsthilfegruppe
13 – 14 Uhr: Wendepunkt: Alkohol, Drogen, (Co-)Abhängigkeit
14 – 15 Uhr: Tinnitus/ Morbus Menière: Leben mit einem Klingeln im Ohr


                   Pflege in den eigenen vier Wänden - Zeitaufwand und Kosten

Veranstaltungsplakat

Dr. Volker Hielscher,
Sozialwissenschaftler und stellvertretender Geschäftsführer des iso-Instituts in Saarbrücken,
stellt die Studie (2017) der Hans-Böckler-Stiftung vor,
in der Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Auskunft geben.
 
Herzlich eingeladen sind interessierte Angehörige sowie Fachkräfte aus der häuslichen, ambulanten und öffentlichen Pflege, der Pflegeberatung und vergleichbaren Bereichen.
Mit Gelegenheit zu Fragen und Austausch. Eintritt frei.

19. Oktober 2017, 17.30 Uhr
Stadtbücherei Lüdenscheid, Graf-Engelbert-Platz 6
58511 Lüdenscheid
Fon: (0 23 51) 17 12 18
E-Mail: stadtbuecherei@luedenscheid.de

Auskunft:
Stadt Lüdenscheid, Stabsstelle Demografie und Sozialplanung 02351/172633, demografie@luedenscheid.de
Stadtbücherei 02351/171218
Der Paritätische, Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe (KoPS), 02351/390526,
pflegeselbsthilfe-mk@paritaet-nrw.org


                   Bundestagskandidaten besuchen Selbsthilfe-Kontaktstelle

Gruppenfoto mit Teilnehmenden

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände in Lüdenscheid, Caritas, Diakonie,
Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz und Arbeiterwohlfahrt,
hatten für Freitag, den 08. September 2017, zu einem „Sozialpolitischen Spaziergang“ mit dem Schwerpunktthema „Gesellschaftliche Teilhabe“ eingeladen.

Die teilnehmenden Kandidatinnen des Wahlkreises 149 Nezahat Baradari (SPD), Matthias Heider (CDU) und Christian Hohn (Grüne) besuchten dabei auch unsere Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Gemeinsam mit Vertreterinnen des Blauen Kreuz, der Anonymen Alkoholiker und des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Westfalen konnten wir die Bedeutung der Selbsthilfe für gesellschaftliche Teilhabe deutlich machen.
Konkrete Beispiele und Schilderungen der Gruppenvertreter bestätigten eindrucksvoll die Chancen für Krankheitsbewältigung oder persönliche Entwicklung, die Selbsthilfe in Gruppen bietet.
Auch die wichtigen Impulse für Veränderungen in Gesellschaft und Gesundheitssystem wurden gewürdigt.

Einmal mehr wurde unterstrichen wie wertvoll bürgerschaftliches Engagement für uns alle ist!


                                                 SINGEN FÜR DIE LUNGE
                               Ein Chorprojekt der COPD-Selbsthilfe Plettenberg

Foto von Publikum in Konzert

Die COPD-Selbsthilfegruppe Plettenberg trifft sich derzeit im Rahmen ihres Chorprojektes „Singen für die Lunge – COP(D)-ur macht´s möglich“ jeden Montag um 16:00 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche Plettenberg.
In der Chorleiterin Ursel Neumann hat die Gruppe eine kompetente und erfahrene Begleitung, die die Teilnehmenden bei Atemübungen und Gesang anleitet.
„Nach einer Stunde verlassen wir glücklich und entspannt, bei guter Luft, unseren Übungsraum“, so die Organisatorin Frau Heidemarie Brieger vom Vorstand der COPD-Gruppe.
Unterstützt wird das Projekt durch die Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkassen im Märkischen Kreis.
Durch das Singen im Chor wird die Lungenerkrankung zwar nicht geheilt, ist aber genau wie der regelmäßige Besuch einer Lungensportgruppe, ein nützliches Werkzeug um das Wohlbefinden zu steigern und den Alltag zu meistern.
Wie eine Langzeit-Untersuchung der Canterbury Christ Church University belegt, kann regelmäßiges Singen den Betroffenen eine deutliche Verbesserung ihrer Krankheitssymptome bringen.
Das gemeinsame Singen hat eine positive Auswirkung auf die Psyche der Teilnehmenden.
Das liegt daran, dass beim Singen Glückshormone wie Dopamin, Serotonin und das Oxytocin ausgeschüttet werden. Auch wurde ein deutlich erhöhter Wert von Immunglobulinen gemessen, die wichtig für die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern sind.
Schließlich beugt Singen in der Gruppe auch der sozialen Isolation vor.
Viele COPD-Betroffene haben Angst beim Einatmen nicht genug Luft zu bekommen.
Dies führt oft zu einer Art Schnappatmung. Ein Teufelskreis entsteht.
Die Lungenf
Durch das Singen üben die Chormitglieder wie nebenbei eine tiefe und kontrollierte Atemtechnik.
Die Muskulatur um die Lunge und den gesamten Brustkorb herum wird verbessert. Die Luft wird verstärkt ausgeatmet und nicht belüftete Lungenteile werden aktiviert. Man bekommt besser Luft.
Die meisten Teilnehmenden haben, außer im schulischen Musikunterricht (vor vielen, vielen Jahren) nie wieder gesungen und erleben nun, gerade mit ihrer Lungenerkrankung, neue Freude am gemeinsamen Musizieren.
Die COPD-Gruppe Plettenberg möchte weitere Menschen mit Lungenerkrankungen zum Mitmachen ermutigen:
„Uns ist jeder willkommen, egal ob er meint singen zu können oder nicht!“


Urkunde Selbsthilfefreundlichkeit

Kooperation von Krankenhaus Plettenberg und Selbsthilfe erneut ausgezeichnet!

Zum zweiten Mal ist das Krankenhaus Plettenberg von dem bundesweiten Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ für seine erfolgreiche Kooperation mit den örtlichen Selbsthilfegruppen ausgezeichnet worden!

Nach der ersten Auszeichnung im März 2015 wurde die Zusammenarbeit von Klinik, Selbsthilfegruppen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen im Märkischen Kreis weiter gepflegt und intensiviert.

Das Krankenhaus Plettenberg hat sich im Frühjahr 2017 erneut um eine Auszeichnung als selbsthilfefreundliches Krankenhaus beworben und diese nun erneut verliehen bekommen. Damit würdigt das Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ die Klinik für ihr besonderes Engagement in der Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe.

Dieser Erfolg beruht auch auf dem großartigen Engagement der Plettenberger Selbsthilfegruppen!

Wir sagen:
                                                 Herzlichen Glückwunsch!!


Gemeinsam, nicht einsam

Erfahrungsaustausch und Hilfe: Alleinerziehende vernetzen sich

Alleinerziehende müssen enorme Herausforderungen im Alltag meistern.
Viele Probleme ließen sich leichter gemeinsam mit anderen lösen. Der Verband allein erziehender Mütter und Väter (VAMV) Landesverband NRW hat deshalb eine Motivationskampagne zur Vernetzung Alleinerziehender gestartet.
Herzstück der Kampagne ist das „Workbook für Alleinerziehende Netzwerker/innen“.
Es leitet Alleinerziehende Schritt-für-Schritt durch den Vernetzungsprozess.
Wir begrüßen das Projekt des VAMV und unterstützen Alleinerziehende, die ein Netzwerk gründen wollen, zum Beispiel bei der Suche nach einem geeigneten Raum für ein solches Treffen.

In einer solchen Netzwerk-Gruppe von und für Alleinerziehende können Erfahrungen ausgetauscht aber auch ganz praktische Lebenshilfe geleistet werden.

In anderen Städten in Nordrhein-Westfalen haben sich in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich Alleinerziehende in solchen Netzwerk-Gruppen zusammengefunden.
Und auch die Ärztin und Buchautorin Dr. Alexandra Widmer („Stark und alleinerziehend. Wie du der Erschöpfung entkommst und mutig neue Wege gehst“, Kösel Verlag) will Alleinerziehende bestärken, aktiv zu werden: „Leg los, obwohl du gerade keine Kraft hast, und lass dich überraschen.“

Weitere Informationen zum VAMV-Workbook für Alleinerziehende Netzwerker/innen und einzelne Exemplare sowie Unterstützung bei der Vernetzung gibt´s bei uns!


 

Selbsthilfe im Gespräch
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Mitdiskutieren: Auf der Kommunikationsplattform www.selbsthilfe-interaktiv.de dreht sich alles um Fragen rund um Selbsthilfe in Gruppen und Selbsthilfe im Internet. [Mehr]
Hier finden Sie Informationen zur Förderung der Selbsthilfe durch die gesetzlichen Krankenkassen und den Märkischen Kreis ... [Mehr]
Die Selbsthilfeakademie NRW unterstützt Selbsthilfe-Aktive mit Weiterbildungsangeboten und bietet Raum für Austausch und Vernetzung. Die Seminare und Workshops richten sich an Selbsthilfegruppen und -Landesverbände, unabhängig vom jeweiligen Thema. [Mehr]
Von hier aus gelangen Sie zu den örtlichen Selbsthilfegruppen, zu überregional tätigen Selbsthilfeorganisationen und zu den Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW. [Mehr]


 
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